Woche XXXXVIII | Montag, 25.07.2016

Ferien nun also. Für mich heißt das in dieser ersten Woche: ich habe keines meiner Kinder zu Hause. Sie sind vorfreudig in ihre jeweiligen Vorhaben gestartet, davon eins innerfamiliär, das andere ein aus Bundesmitteln finanziertes Medienferienlager.
Ohne diese beiden Möglichkeiten sähen wir alt aus, denn wir können uns keine kostenpflichtigen Ferienlager leisten.
Als mein „innerfamiliäres“ Ferienkind übergeben wurde, entspann sich ein Gespräch über Motivation in einer Schule ohne Noten, das emotionsbeladen wurde in dem Moment, als das Wort Gehorsam fiel. Insbesondere als ich sagte, dass es nur entweder oder geben könne – entweder ich will intrinsisch motivierte Bereitwilligkeit, dann kann ich keine Gehorsamsforderungen stellen, oder ich fuße meine Antriebskultur auf Gehorsam. Diese Position stieß auf vehementen Widerstand.
Da es nicht genug Zeit gab, das eingehend zu betrachten, ist es auch müßig, sich deshalb aufzuregen, aber ich war nicht gleichgültig geblieben in Bezug auf die Art des Gespräches. Nicht nur, dass aus einer Betrachtung von Wirkungen gleich ein Meinungsstreit zu werden drohte, was etwas völlig anderes ist, ich hatte außerdem nicht das Gefühl, dass die Begriffe überhaupt genug geklärt waren, so dass wir hätten wissen können, was der jeweils andere damit genau meinte. Ich fühlte mich weder verstanden noch akzeptiert.
Früher hätte mich das völlig aus der Fassung gebracht. Ich blicke auf eine lange Reihe missglückter Diskussionen (mit meinen Eltern) zurück, und weil es nie gelang, ein Streitthema wirklich für alle bereichernd zu erörtern, habe ich es irgendwann aufgegeben. Ich habe stattdessen eine Konfliktscheu entwickelt und es mir zur Gewohnheit gemacht, meine Probleme im Stillen zu betrachten, selber alle erdenklichen und mir zugänglichen Perspektiven abzuwandern, um wenigstens für mich selbst eine tragbare Haltung zu einer Sache zu finden.
Nur in meinem Freundeskreis finde ich Menschen, mit denen ich kontrovers diskutieren kann. Uns macht es nichts aus, unterschiedlicher Ansicht zu sein. Es ist vielmehr spannend, die Geschichte des Anderen kennen zu lernen. Da keiner unbedingt Recht bekommen möchte, gibt es auch die Streitebene nicht, selbst wenn der eine oder andere Standpunkt emotional vorgetragen wird. Es herrscht einfach eine Stimmung der Neugier. Wie kommt einer auf seine Art der Betrachtung und Auffassung?
Da wir einander also nicht missionieren wollen, erlebe ich selbst die Nichtübereinstimmung als Bestätigung! Denn ich kann eine weitere Perspektive dazugewinnen und meinen Horizont runder machen.
Nicht so im Familienkreis.
Hier scheint die Unterschiedlichkeit von Auffassungen eine Gefahr für Leib und Leben darzustellen.
Und genau das empfinde ich so in Sachen Gehorsam.
Wenn ich ihn verweigere, dann bringe ich etwas ins Wanken – die Pläne des Bestimmers, die Pfeiler seiner Welt. Und jede einzelne Gehorsamsforderung ist ein Angriff auf die Integrität eines Menschen, Kindes. Eine Untergrabung seiner Autonomie, Selbstbestimmung. Ein Akt der Willkür. Eine Erfahrung von Willkür. Eine Untergrabung der Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit freiheitlicher Werte.
Natürlich gibt es Fälle, in denen wenig Zeit zur Diskussion und Betrachtung ist, ich muss ein Kind handfest vom Betreten der Straße abhalten, wenn ich ein Auto heransausen sehe, das es selbst nicht bemerkt. Aber es wird unmittelbar feststellen können, dass es zu seinem Schutz war, und sich entsprechend schnell mit diesem Übergriff in Übereinstimmung bringen können. Das heißt aber noch lange nicht, dass es mir nun bis ans Ende aller Tage blind vertrauen wird und mir kommentarlos erlaubt, nach Gurdünken überzugreifen.
Wir sind Lebewesen mit ständiger Rückkopplung. Ein Naturgesetz erkennen wir daran, dass es in 100% der Fälle wirkt, und wenn es das nicht mehr tut, dann ist es keins. Und auch nach 1000maligem „Funktionieren“, wenn wir vielleicht schon eine gewisse Überzeugung gewonnen haben, kann Nr. 1001 eine Überraschung bereithalten – das haben wir alle vielfach erlebt, als wir laufen lernten. Immer auf die Nase gefallen, und dann doch irgendwann mal oben geblieben. 100%ige Zuverlässigkeit haben wir Menschen allein darin, dass wir uns irren können. Ich denke, also irre ich.
Demgegenüber ist die Bereitwilligkeit, sich einem Projekt anzuschließen, einem Chor, einer Sportgruppe, um mit anderen gemeinsam ein Ziel zu erreichen, eine völlig andere Kiste. Ich gehe gestärkt aus allen Anstrengungen hervor, denn ich wende meine Kraft für eigene Ziele an, die ich mit anderen gemeinsam habe. Zwischenzeitlich auftretende Zweifel werden ernst genommen und aufgelöst, nicht einfach übergangen, denn jeder Motor, der ausfällt, verlangsamt den Vorgang, und jede Kraft, die zur Aufrechterhaltung der Mitwirkung abgezogen wird, fehlt dem Schaffensprozess.
Die Skepsis gegenüber dem Willen Anderer werden wir vom Leben gelehrt.
Und wenn Pädagogen und andere Erwachsene endgültige Prognosen stellen zu können meinen, dann müssen sie mit den mehr oder weniger bösen Überraschungen zu leben lernen… Die positiven Gegenbeweise sind es, die mich dazu bringen, meine Hoffnung nicht aufzugeben, immer das Beste zu erwarten und auf das Schlimmste vorbereitet zu sein.
Nunja, ich arbeite dran, denn der Weg aus der Hoffnungslosigkeit birgt viele Rückschläge.
Übers Denken können wir uns gepflegt streiten, aber Gefühle sind wie sie sind. Wenn ich über irgendetwas traurig werde, dann kann das keiner wegreden. Man kann vielleicht erreichen, dass ich nicht so lange traurig bleibe, wenn ich Trost erfahre durch Empathie und Anteilnahme, Spiegelung und Anerkennung meines Schmerzes.
Man kann auch erreichen, dass ich meine Trauer nicht mehr zeige.
Oder dass ich sie auch für mich selbst unsichtbar mache und unterdrücke.
Eine Gefühlslage zu kontrollieren macht durchaus Sinn, schon allein, wenn man in Betracht zieht, dass zu jedem Zeitpunkt mehrere Bedürfnisse hungrig sein können und immer hungriger werden, bis Stillung gefunden ist. Da muss man schonmal eine Reihenfolge bilden, und eines nach dem anderen sättigen. Manchmal gibt es „Nahrung“, die für mehrere Bedürfnisse Befriedigung bringt, das ist dann ein besserer Treffer im „Lotto“. Es gibt auch Stillungen, die auf Kosten anderer Bedürfnisse gehen, die sehe ich dann als faulen Kompromiss an.
Man kann über die Stillungsmittel und -wege diskutieren. Nicht über die Bedürfnisse und die dazugehörigen Gefühle und Emotionen, die eindeutig Hinweis geben.
Man kann darüber diskutieren, ob Ausnahmen die Regel sein dürfen, wenn es um diejenigen Stillungen geht, die auf Kosten anderer Bedürfnisse oder anderer Menschen/Lebewesen gehen. Man kann darüber diskutieren, wie die Kompensation aussehen kann. Wir können uns vor dem Leben verneigen, bevor wir es aufessen, denn wir leben nun einmal an diesem Ende der Nahrungskette. Es ist versöhnend und hilft, seinen eigenen Platz im Universum zu erkennen.
Wir, diese wahrnehmenden, fühlenden, reflektierenden, nachdenkenden Stoffwechsler. Denken. Danken.
Danke für die Pause von der Schule. Einer Schule, die ein fauler Kompromiss ist.

Woche XXXXI | Montag, 06.06.2016

Wenn sich ein Kind vor der Schule versteckt, mag das darüber beredtes Zeugnis ablegen, dass es von zu Hause nicht mit den Werkzeugen und Techniken des Kampfes ausgerüstet worden ist. Dass es sich für Flucht und Rückzug entscheidet, wurzelt vielleicht in einer Vielzahl von Misserfolgserfahrungen in verlorenen Kämpfen. Oder in seiner Sensibilität gegen Krach und andere grobe Kräfte wie Machtspielchen.
Vielleicht schon in den Misserfolgen als Baby, als es um die Aufmerksamkeit, die Spiegelung und das Echo kämpfte, die es dringend brauchte, um sich verbunden und damit sicher fühlen zu können. Um seiner selbst gewahr zu werden, sein Selbst-Sein zu spüren zu bekommen mit allem was dazu gehört: Bedürfnissen und Grenzen.
Ja, ich kann mich als Mutter fragen, ob ich mein Kind gut ausgerüstet habe. Vielleicht übernehme ich in meiner Fürsorglichkeit zu viele Aufgaben und bringe mein Kind damit um die Notwendigkeit und Möglichkeit, selbst zu tun, was es kann. Aber wenn mein Kind den Willen zum Selbsttun verloren hat, dann steckt da möglicherweise die Resignation vor dem Übermaß dahinter. Und es will sich mit dem Letzten schützen, was jetzt noch geht: Verstecken.
Ich habe drei Kinder, sie sind alle verschieden, haben alle dieselben Eltern. (Oder diegleichen, wenn man sie als Fluss betrachtet, in den man nicht zweimal steigen kann, auch wenn es geografisch dieselbe Stelle wäre.) Ihre Arten sich zu verstecken sind unterschiedlich. Eines hat sich einen unsichtbaren Komplettschutzschild zugelegt, an dem alles abprallt, was es sich nicht selbst ausgesucht hat. Eines kommt zu mir gerannt und vergräbt sich in meinen Schoß. Eines verkriecht sich im hintersten Eckchen der Wohnhöhle und von dort aus tritt es die weitere Flucht tief in die hintersten Winkel der Fantasy-Medien an. Unter dem zusätzlichen Deckmantel von körperlichen Krankheitssymptomen, wenn das nicht reicht. (Ich selbst tarne mich meistens mit Lernen und Experimenten und Neuanfängen, den denen wohnt ein besonderer Zauber inne, von dem ich nicht genug bekommen kann.)
Alle drei haben bei mir zu sprechen gelernt, alle drei waren sie Plappermäulchen erster Güte. Zwei sind verstummt, seit sie zur Schule gehen, das dritte droht die Sprache zu verlieren, aber noch bekomme ich, wenn auch mit einiger Verzögerung, Manches erzählt.
Ich meine nicht stumm im buchstäblichen Sinne. Ich meine, dass sie Sprache im Ernstfall nicht mehr als Mittel des Selbstausdrucks nutzen. Sie fallen zurück in unartikulierte Beschwerdeäußerungen und Weinen, wenn sie sich sicher fühlen, oder verschieben das Ganze: in Fettpölsterchen oder Kopfschmerzen, zum Beispiel.
Ihre Angst haben sie nicht hier zu Hause gemacht bekommen. Wir haben sie nicht unter Erfolgsdruck gesetzt. Wir haben getröstet, wenn’s mal schief gegangen ist, haben versucht herauszubekommen, was und wie es gelaufen ist.
Ihre Angst haben sie „draußen“ gesammelt.
In der Obhut von Erwachsenen, denen ich sie vertrauensvoll anheimgestellt habe – fraglos, aber mit dem großen Hoffen auf nette Lehrer*innen, ist ihnen angst und bange geworden. Sie haben die Lust zu lernen immer mehr verloren, immer mehr Furcht vor irgendwelchen Maßnahmen gewonnen, mit deren Hilfe diese professionellen Erwachsenen erreichen wollten, dass sie die Anforderungen erfüllen. Wenigstens die nach Disziplin, denn die guten Ergebnisse im Lernen sind ja Privatsache, das können sowieso nicht alle.
Mein Vertrauen ist geschwunden. Ich bin nun gegen die Schulpflicht, die ich einst als Privileg ansah – als Selbstverpflichtung einer Gesellschaft, ihren Sprösslingen eine solide Basis fürs spätere Leben zu verschaffen. Meine sind beim Gedanken an Schule zermürbt. Was hilft’s, ihnen die viel schlimmere Situation anderer Kinder vorzustellen?
Ist die wirklich schlimmer?
Klar, da zwickt der Hunger noch direkt in den Bauch und macht die Schimpfereien der Lehrerin zum geringeren Übel. Hier aber spüren wir die manipulative Behandlung der Kinder sehr deutlich, keine Armutsschmerzen übertönen das.
Ja, ich empfinde das Unterrichtsgeschehen hier als unterdrückend und manipulierend. Ich finde es sehr treffend dargestellt, wenn es in den Begriffen von Objekt und Subjekt betrachtet wird: Die Kinder als Objekte der Beschulung, Bewertung, Beprüfung und Betestung, Bestrafung, Beleidigung, Bedrohung, Beurteilung. Das ist ganz subtiles, systematisches Mobbing, die Erwachsenen gegen die Kinder. Die Kinder untereinander sind weniger zimperlich, aber gelernt haben sie es von den Großen. Und sei es dadurch, dass die den Kindern, die Hilfe bei ihnen suchen, sagen, sie sollten das alleine klären, ohne sie dazu anzuleiten, wie ein Konflikt im Gespräch gelöst wird.
Meinen Kindern bietet unsere Gesellschaft ein aus Steuern finanziertes Gruselkabinett mit der Aufschrift „Kulturschatzkiste“, das sie nicht straflos meiden dürfen. Und wenn sie drin sind und sich fürchten, dann bekommen sie gesagt, dass das doch Quatsch sei und es gar keinen Grund gebe. Und im nächsten Augenblick setzen die Sprecher wieder die Masken der Pflicht erfüllenden Rollenspieler auf und sind als Menschen fast unkenntlich.
Übertreibe ich?
Auch ich spiele in diesem Gruselkabinett mit, lasse mir einreden, ich müsse meine Kinder da durch jagen, damit sie fit fürs Leben werden. Beim Arzt muss ich für jeden Impfungspiks unterschreiben, dass ich dieser vorsätzlichen Schmerzzufügung zustimme und auch den Risiken und Nebenwirkungen in der Packungsbeilage. Die seelische Verstümmelung meiner Kinder in der Schule muss ich ungefragt hinnehmen, wenn ich mich nicht wegen Schulschwänzen strafbar machen will.
Und komme mir keiner mit der Ausrede, dass das ja alles nicht wegen meinen Kindern so eingerichtet ist, sondern um die Bösen im Zaum zu halten. Diese Schutzmaßnahmen gegen die „Bösen“ bewirken dort genausowenig Gutes wie sie meinen Kindern Schutz und ungestörtes Lernen bieten.
Hinzunehmender Kollateralschaden?
Ihr Kinderärzte und Psychiater, Lerntherapeuten und Sozialarbeiter*innen, brecht euer Schweigen und erzählt den Eltern der „Starken und Erfolgreichen“ und den Lehrer*innen, was ihr für Abgründe zu sehen bekommt! Welch wundervolle Geschöpfe ihr retten müsst, und wodurch diese sensiblen, kunstreichen Kinder so verstört werden. Was sie brauchen, um zu gedeihen. Diese Traumschüler*innen, die ihre enorme Bereitwilligkeit zur Gemeinschaft und zu guten Zensuren mit ihrer Gesundheit bezahlen.
Ich glaube, ein Großteil unserer Stumpfheit gegen das Leiden könnte geheilt werden, wenn wir wieder zu Gärtner*innen würden: Dann könnten wir ein Gefühl für die Bedürfnisse anderer Wesen entwickeln, denn Pflanzen lassen sich nicht befehlen. Sie brauchen die richtigen Umstände, um ihr volles Potenzial zu entfalten, Klima, Bodenbeschaffenheit, Nährstoffe. Ein Gärtner zögert nicht, das optimal einzurichten. Ein Gärtner freut sich an der Vielfalt, und jede eigen-artige Pflanze, der er zu Blüte und Frucht verhelfen kann, erfüllt ihn mit Gärtnerstolz auf seinen grünen Daumen. Und je größer die Auswahl, mit der er das schafft, um so glücklicher wird er.
So geht es auch denjenigen Lehrer*innen, die als Menschen mit Menschen arbeiten, oder wie Gerald Hüther es ausdrückt, als Subjekte mit Subjekten. In der Gewaltfreien Kommunikation heißt das verletzlich miteinander zu kommunizieren.
Wer macht den Anfang?
Ich. Warum nicht.
Also: ich habe Angst vor Leuten, die nur ihren Job machen, die Sachen machen, weil sie müssen oder weil sie sonst ihren Job verlieren. Ich habe Angst, etwas falsch zu machen. Ich habe Angst, nicht gut genug zu sein. Ich habe Angst, ausgelacht zu werden.
Nächstes Mal mehr.

Woche XXXIX | Montag, 23.05.2016

Es hat keinen Freitags-Eintrag gegeben, denn es gab nichts zu schreiben. Auch heute am Wochenstart bewegen mich weniger die aktuellen Vorfälle, weil es schlichtweg keine gibt. Jedenfalls keine, von denen ich weiß.
Ich habe gleichwohl immernoch um gelingendes Familienleben zu ringen, da die Kinder nicht ganz in ihrer Mitte sind, aber das, was jetzt läuft, halte ich überwiegend für „normale“ Entwicklungsetappen. So wie sie eine Phase des Ja-Sagens hatten, die von einer Nein-Zeit abgelöst wurde, so wie sich die Wahrnehmung im Laufe der Zeit ausdifferenziert, so wie sie eine zeitlang sehr hilfsbereit waren und mitwirken wollten, so gibt es eben auch eine Zeit des Alleinseinwollens, des Puzzelns, und bei den Größeren die Sucht nach Altersgenoss*innen und Abgrenzung von den Altvögeln.
Mich können jetzt auch Altlasten beschäftigen, noch offene Entwicklungsfragen, aber auch die Verwicklungen der vergangenen Schuljahre.
Sozial-emotionale Kompetenz steht da weit vorn, aber auch die Beantwortung der Frage, wie Kinder denn Motivation für den Erwerb der Kulturtechniken und die Aneignung von Wissen finden können, wenn sie nicht mehr per Zensuren und Sanktionen dazu gezwungen werden sollen. Wie an der Schule meines Jüngsten, die aber im Konzept dazu keine Aussage formuliert. Die Anfangsneugierde lässt irgendwann nach, es kommt früher oder später auch zum Nachlassen der Bereitwilligkeit zur Mitwirkung bei Themen und Aufgaben, die sich die Kinder nicht selbst gesucht haben. Nun wird es interessant: Wie kann ein*e Erwachsene*r das Feuer am Brennen halten? Oder kann er/sie es aushalten, wenn es mal ausgeht? Kann er/sie zulassen, dass der ihm/ihr anvertraute noch so junge Mensch die Sinnfrage stellt? Hier braucht es schon sozial-emotionale Kompetenz, denn die Welt der Gefühle und Emotionen ist wie ein Schilderwald. Hier brauchen Kinder ganz sicher gute Begleitung, wenn sie diese inneren Maßstäbe nutzen lernen sollen. Bisher ist Verdrängung und Überwindung das, was gemeinhin angeboten wird – mancherorts mag sich das bereits wandeln, aber es ist dennoch Neuland. Erst recht schwierig wird das Gelände, wenn es interaktiv wird und zwei Personen beteiligt sind. Die eigenen Gefühle und Bedürfnisse und die der anderen Person liegen nun in den Waagschalen, da kommt es einem langsam sinnvoll vor, dass sich die Mächtigeren Regeln ausgedacht haben, wie es sein sollte, und diese dann mit den Mitteln der Hierarchie durchgesetzt und aufrechterhalten haben.
Wie geht das zwischen gleichwürdigen Beteiligten?
Jedenfalls nicht so schnell.
Vielleicht spielt sich das im Laufe der Zeit ein, denn alle Sachen, die häufig genug vorkommen oder getan werden, automatisieren sich und werden dann auch schneller.
Kann es also einmal Gewohnheit werden, dass wir unsere Kommunikation umstellen von einer Anweisungsausteilung hin zur gemeinsamen Lagebetrachtung und Handlungsentscheidung? Dass wir sie dafür derart entschleunigen, dass es das heutige Schnellschnell wirklich nur noch in Notfällen gibt?
Ich hoffe sehr und bleibe weltfremd, indem ich es jetzt schon probiere. Nicht leicht, so oft falle ich selbst in die alten Gewohnheiten zurück…

Woche XXXVI | Montag, 02.05.2016

Heute beschäftigt mich das Wort „Pflicht“. Ich habe auch viel Zeit dazu, denn die Kinder sind in der Schule. Ich reagiere leicht bis schwer allergisch auf diesen Begriff, denn ich verbinde damit eine zwangsweise Ausübung irgendeiner Arbeit, wofür ich als Bonus noch einen inneren Schweinehund zu überwinden bekomme.
Kann sein, dass das nicht die ursprüngliche Bedeutung des Wortes ist. Ich kann mir vorstellen, dass es eigentlich daher rührt, dass mensch sich selbst verpflichtet. Wörter wie „beipflichten“ öffnen den Blick auf ein anderes Bedeutungsspektrum, vielleicht irgendetwas mit „sagen“, „zustimmen“. Es hat möglicherweise etwas gemein mit „ein Mann – ein Wort“, und Wort ist hier gleichbedeutend mit Tat. Wenn ich mein Wort gebe, dann gewinne ich das Vertrauen Anderer dadurch, dass ich es halte, also entsprechende Taten folgen lasse.
Meine Pflicht zu tun übersetze ich mit Auftrag erfüllen, den ich aufgebrummt bekommen habe.
Eine weniger schwere Form der Allergie bricht dann aus, wenn meine Pflicht darin besteht, die Folgen meines eigenen Handelns zu tragen: zum Beispiel die Kinder, die ich in die Welt gesetzt habe, da nun nicht sich selbst zu überlassen. Meine Kinder haben mir viele Arbeiten beschert, die ich nicht als Pflicht empfinde, sondern als Bedürfnis. Dieser Part überwiegt alles. Was nicht heißt, dass es keine lästigen Aufgaben gibt. Und diese sind dann Pflicht. Sie sind genauso ein Muss wie die angenehmen, und ich kann sie nur deswegen ohne allzu großen Widerstand erfüllen, weil es keine andere Möglichkeit gibt. Gäbe es sie, würde ich sie ohne Umschweife nutzen.
Pflicht hat was mit Vorschrift zu tun. Beim Eiskunstlauf gibt es Pflicht und Kür. Auch bei vielen anderen Disziplinen.
Pflicht kommt mir auch bei selbst gewählten Aufgaben in die Quere. Habe ich einen Auftrag angenommen, bei dem ich eine Reihe von regelmäßigen Terminen wahrzunehmen habe (z.B. einen Kurs anleiten), dann kommt mir durchaus schon beim zweiten Mal die erste spürbare Ermüdung bewusst zur Wahrnehmung. Ich spüre die Verpflichtung, die auf mir lastet, denn ich möchte meine Vereinbarung selbstverständlich einlösen. Es hat ganz sicher etwas mit meinen Vorstellungen von dem Ganzen zu tun und mit dem, was ich meine, was erwartet wird. Gegen beides regt sich in mir Widerstand.
Als ich so einen Kurs vereinbarte, stellte ich mir etwas Bestimmtes darunter vor und war froh über den Raum an Möglichkeiten, der sich mir dadurch eröffnete. Als er dann begann, tappte ich in die Erwartungsfalle. Pflichterfüllung nimmt von Mal zu Mal mehr Raum ein in meinem Denken. Wenn es daran geht, etwas dafür vorzubereiten, sacken meine Kräfte spontan ab. Aber nicht wegen der Vorbereitung selbst, wenn ich erstmal reingefunden habe, dann geht die Post ab und das Feuerwerk der Fantasie sprüht nur so. Ebenso dann im Kurs selbst. Dann bedauere ich regelmäßig, nicht schon viel eher begonnen zu haben. Reinfinden bedeutet, in den Modus der Möglichkeiten zu gelangen. Pflicht hindert mich, weil ich im Modus des Müssens feststecke.
Dieses Müssen fühle ich, wenn ich eigentlich gerade etwas ganz Anderes machen möchte oder aus einem Flow herausgerissen werde. Wer das Eine will, muss das Andere mögen, sagt ein Spruch. Da ist was dran. Es hilft schon sehr, wenn ich beim Laufenlernen nach jedem Sturz wieder aufstehen mag, und das tat ich bis zur Ermüdung, sonst könnte ich es heute nicht. Aber nirgendwo lauerte hierbei die Pflicht. Und auch bei allen anderen Dingen, die ich heute gut kann, hat all die Anstrengung, die darin steckt, nicht aus Verpflichtung stattgefunden. Sondern aus Ehrgeiz oder Kampflust. Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.
Müssen ist vielleicht auch gar nicht das, was ich meine, viel besser passt Sollen. Es macht die äußere Instanz etwas deutlicher. Um der zu gehorchen, muss ich eigene Bedürfnisse hintanstellen. Dabei geht es nicht nur darum, eine sinnvolle Reihenfolge zu beschließen, wenn mehrere auf einmal aufploppen. Es geht darum, meine unterzuordnen. Einer äußeren Instanz. Die ich höher stelle oder ihr erlaube, sich über mich zu stellen. Die tut das, indem sie meine Bedürfnisse zum Inneren Schweinehund erklärt. Jetzt sehe ich das so klar, aber noch nicht seit langem. Es war gewissermaßen ein Volkssport, diesen Inneren Schweinehund zu überwinden, und man feuerte sich gegenseitig an. Und erzog seine Kinder dazu. Auch ich wurde dazu erzogen. Und mein Innerer Schweinehund hat sich gerächt – ich wurde krank. Von all den Leichen, die sich im Keller anhäuften.
Nun sehe ich das auch bei meinen Kindern, wenn sie in diesem Sinne angehalten werden, über ihre Grenzen hinauszugehen. Aus ihrer Komfortzone gejagt werden. So ist wohl die moderne Terminologie. Wir alle werden in die Flucht geschlagen, verjagt aus unserem heimeligen, behaglichen täglichen Tun. Davon träume ich, dahin möchte ich zurück. Und keine faule Haut kann mich davon abhalten. (Die verdanke ich ja dem Gestoßenwerden. Dem Michstoßenlassen. Das muss ein Ende haben!)
Schule darf keine Pflicht sein, Bildung auch nicht. Sie sollten ein selbstverständliches Recht sein, denn zu lernen und zu verstehen sind Grundbedürfnisse. Lehrplaninhalte müssen als Kulturschätze gewürdigt werden und in ihrer Kostbarkeit als etwas Erstrebenswertes erstrahlen, die Schulen laden dann ein als Orte der Möglichkeit sie zu erlangen und dabei begleitet und angeleitet zu werden, bei Bedarf.

Woche XXXI | Montag, 28.03.2016

Noch bekommen wir die geklaute Stunde nicht in aller Härte zu spüren, wir haben noch zwei Tage Ferien vor uns. Die Umstellung auf Schulrhythmus wird jedoch nicht nur deshalb schwerfallen. Wenn wir in den Ferien nach einigen Tagen unseren eigenen Rhythmus gefunden haben, unsere eigenen Beschäftigungen, unser eigenes Maß, dann ist das nur selten nahe am Rhythmus des Schullebens. Meine Teenager verlagern ihr kreatives Schaffen eher in Richtung Nachmittag, Abend und Nacht. Wer Spätschicht macht, muss natürlich morgens länger schlafen. Sie haben also ohnehin eine ordentliche Umstellung zu meistern. Zum Glück steht hier inzwischen die Freude auf das Wiedersehen mit Schulfreund*innen im Vordergrund und verleiht die nötige Lust darauf, entsprechend zeitig da zu sein.
Der Lütte ist noch von Neugier aus morgens beizeiten munter, will dem recht früh aufstehenden Papa nahe bleiben und tappelt uns noch von sich aus hinterher. Seine Müdigkeit einzugestehen und entsprechend zeitig schlafen zu gehen, erlaubt ihm aber auch sein Stolz nur selten – nur in den Fällen, wo auch wir Eltern uns ins Bett begeben.
Für ihn also reicht es, wenn wir vorangehen, für die Teenies ist das kein Grund mehr. Bestenfalls eine Gelegenheit für die fortschreitende Abnabelung, hier in ihrer Ausprägung als Gegenteiltun.
Mir fiel die Zeitumstellung immer schwer, ich kann mich kaum an ein Jahr erinnern, in dem ich unberührt davon blieb oder vielleicht sogar froh über die bessere Ausnutzung des Tageslichtes und die damit einhergehende längere Nachmittagshelligkeit. Wenn man die Schlafräume richtig dunkel kriegt, schlafen die Kinder am tageshellen Abend etwas besser ein. Ich habe dann im Idealfall noch ein bisschen Licht für Verrichtungen draußen im Freien oder kann die Abendstille mit dem Himmelsschauspiel einfach bestaunen und genießen. Schade für die Kinder, die schon ins Bett müssen. Es ist ein jahreszeitliches Erleben der Natur, das ihnen verwehrt bleibt, bis die nächsten Ferien kommen. Und da sie gewohnheitsmäßig Schreibtisch- und Bildschirmarbeiter*innen sind, braucht es durchaus auch besonderen Einsatz, sie an die frische Luft zu befördern.
Ich beobachte bei meinen immernoch Züge der Höhlensuche. Nicht mehr so ausgeprägt wie noch zu Beginn des Schuljahres, als ich mich entschloss, diesen Blog zu schreiben. Das Bedürfnis nach Sicherheit, Schutz scheint ganz gut gesättigt zu sein inzwischen. Nun tritt in den Vordergrund, sich ungestört in etwas zu vertiefen. Ich habe beobachten können, wie eines meiner Kinder sich „Für Elise“ auf der Gitarre aneignete: ich habe es mir vor Jahren nach Noten erarbeitet, die Noten sind irgendwo verschollen, also blieb nur Zeigen und Nachmachen. Hundertemale spielte dieses Kind die Griffe durch, es wäre wirklich zu schade gewesen, wenn ein Pausenklingeln und Themenwechsel es darin unterbrochen hätten. Es spielte solange, bis es mit sich selbst zufrieden war, mit der Zwischenetappe, die es erreicht hatte, die es sich im Übungsprozess dynamisch vorgenommen hatte – je nach den Kräften, nach dem erlebten Fortschritt und dem damit zusammenhängenden Gefühl des diesmal noch Machbaren. Klar wurde auch ich immer wieder gefragt, wie ich es finde. Besser gesagt wurde mir klar gemacht, was ich toll finden sollte, gemeinsam mit dem kämpfenden Kind, dessen Anstrengungsbereitschaft unermesslich schien. Es wollte seine Freude teilen, es wollte Resonanz für seinen Stolz, Bestätigung, Bekräftigung, Rückversicherung. Aber sein eigenes Erleben, wie gut es mit der Zeit klappte, war das Größte. Die Fragen an mich waren rein rhetorisch – ist das nicht toll?
Es hatte nichts mit Überheblichkeit zu tun oder mit Realitätsferne. Mein Kind war im Frieden mit sich selbst, und es wollte sich nicht ins Verhältnis mit äußeren Maßstäben setzen zur eigenen Orientierung.
Dann wurde zwischendurch auch die Version für’s Keyboard wiederholt und nach drei Stunden konnte das „Thema“ abgeschlossen werden für den Tag.
Wie gut das Einüben sich verankert hatte, konnte ich am nächsten Tag erleben – rhythmisch schon sehr ebenmäßig floss das Stück durch den Raum, immer wieder hier und da noch ein Schnitzer, weiteres Ausbügeln, weiteres Automatisieren, weiteres Üben im Rausch der Fehlerfreiheit. Dann der Vorführeffekt: nach all diesem Üben taucht das Kind aus seiner Versenkung auf und möchte froh präsentieren: Da holpert’s plötzlich wieder an allen möglichen und unmöglichen Stellen, bis das Kind sich zurückbesinnt auf’s Spielen statt auf’s Vorführen. Wenn das nicht „Für’s Leben Lernen“ ist! Für den Ernstfall, wenn’s gebraucht wird. Eitelkeit ausschalten, auf die Tätigkeit selbst konzentrieren. —
Also, ich versuche, nicht an die Zeitumstellung zu denken, solange ich daran nichts ändern kann oder bis mir ein tolles Kunstwerk dazu einfällt, ich versuche, mich auf das Anliegende zu besinnen. Ich bin ein lebendes Wesen, dynamisch, selbstorganisierend. Und wenn eines meiner Kinder am Donnerstag morgen aus irgendeinem Grund nicht in der Lage ist, so früh loszulegen, werde ich mich seiner Gesundung widmen.
Ich hoffe, das Osterfest ist für uns ein Grund zur Freude gewesen, ich sehe es als Ermutigung dazu an, sich den Bedürfnissen des Lebens liebevoll zuzuwenden. Und den Handhabungen und Weichenstellungen einer Gesellschaft auch. Aber nicht als ewig unveränderlich. Die starren Orientierungshilfen (auch in der Schule) nehme ich voller Mitgefühl als Auswuchs der Angst in Augenschein und wirke mit Freuden darauf hin, sie unnötig zu machen. Auch eine Stunde früher als im Winter. Warum nicht?

Woche XVIII | Freitag, 01.01.2016

Neues Jahr, neue Ziffer am Ende des Datums, wenn man es nicht in internationaler Schreibweise verfasst. Rituale, die helfen, mitten in der dunkelsten Zeit des Jahres die Aufmerksamkeit auf erste Dinge oder die Reste des eigenen Idealismus zu lenken. Wieder eine Orientierungsmöglichkeit für das eigene Hinkriegen oder Versagen zu schaffen.
Nach zwei Wochen schulfrei kommen wir als Menschen wieder ins Lot, können unsere Aufmerksamkeit anderen Dingen schenken als der Ausbalancierung des inneren Gleichgewichtes, Oben und Unten sind an ihre Plätze zurückgekehrt. Das ging dieses Mal wirklich schneller als gewohnt, nach meiner Erfahrung sind die Sommerferien dafür schon zu kurz gewesen. Vielleicht konnten uns die vergangenen Schulwochen dieses Mal nicht so viel anhaben, vielleicht weil ich darüber schreibe und mit Menschen ins Gespräch gehe und den Aschenbrödel-Job des Sortierens immer genauer auszuführen in die Lage komme?
Kkumhada hat nun die Nase voll von Dauerschnupfen, sie will beginnen, etwas zu ihrer Genesung zu tun. Oishi-Kawaii bleibt am liebsten in ihrer Mal-Ecke, ich schiebe sie in Abständen an die frische Luft und bringe sie dazu, Springseil zu springen oder ähnliches. Aber meine Geduld ist wenig nennenswert und es ist eine Krücke, bis sie aus innerem Bedürfnis in Bewegung kommt… McFlitz hatte seinen Kumpel jeden Tag zum Spielen und hat ausgiebig gegackert, mal drinnen, mal draußen, ein abwechslungsreiches Hin und Her. Allerdings hatte er eher wenig Lust, seinen Schlafanzug auszuziehen, und am Silvesterabend tat er es erst kurz vor dem „Böse-Geister-Verjagen“…
Ja, wir haben zu Hause beieinander gesessen, im Fernsehen wurde Otto zu 50 Jahren Bühne gratuliert und hinten dran gab es jene legendäre Sendung, die ich seinerzeit (1983) mit dem Kassettenrekorder am Fernseher meiner Oma aufgezeichnet hatte und in der Folge fast komplett auswendig mitsprechen konnte… So hatten wir im alten Jahr doch noch was zu lachen.
Bei uns hält sich die Lust am Feiern sonst ziemlich in Grenzen, die Kinder sind in ihrer weitgehenden Unverdorbenheit noch lebensfreudig genug, sich auf Geburtstage und Weihnachten zu freuen, ich bin da eher gedämpfter Stimmung, mein Mann findet seine Freude auch besser in der ungestörten Stillbeschäftigung.
Die Rituale um Weihnachten und Silvester in unserer kleinen Familie haben sich im Laufe der Jahre diesem Bedürfnis angepasst und unsere Kinder haben eine andere Selbstverständlichkeit kennengelernt als wir in unserer Kindheit.
Für’s neue Jahr habe ich mir nichts Besonderes vorgenommen, ich will weitermachen wie bisher. Weiter in der (Ein)Übung des Friedens, in der Wahrnehmung des Augenblicks, der Gegenwart, meiner Gefühle und Emotionen, in der Eindämmung des Daueralarmzustandes. In der einfühlsamen Kommunikation werde ich mich weiter umtun und Achtsamkeit, komplexes Denken praktizieren, wenn ich versuche, ein Bedürfnisse zu stillen ohne ein anderes zu beeinträchtigen oder diejenigen anderer Menschen. Ich werde an meiner Heilung weiterarbeiten, was im Besonderen bedeutet, den „Inneren Schweinehund“ weiter zu entzaubern und zurückzuverwandeln in den Wolf, der er einst war. Oder was auch immer für ein Totem 😉 Darauf bin ich neugierig und freue mich auf die entsprechenden Ent-Deckungen!