Woche XXXIV | Montag, 18.04.2016

Fast hätte ich es verpasst – ist ja schon wieder ein Beitrag fällig geworden, wenn ich meinen Turnus einhalten möchte… Zum Start der 34. Woche dieses Schuljahres bewegten mich weniger die Sorgen meiner eigenen Kinder, sie sind vergleichsweise harmlos geworden. Mein kleines großes Mädchen, dessen Präfrontaler Kortex sich derzeit erheblich gestaltet, empfindet sehr scharf jegliche Art des Zunahetretens: insbesondere auch die Beschneidung ihrer eigenen Entscheidungen durch die in ihrer Schule gängige Unterrichtspraxis. Sie träumt immer kräftiger von selbstbestimmtem Lernen, von Begleiter*innen, die anregen und anleiten statt vorzuschreiben oder mit Benotung zu drohen. Von Räumen voller Material und Möglichkeiten. Sie hat die permanente Unterstellung der schülerischen Unwilligkeit mehr als satt.
Mein Grundschulkind geht ebenfalls wieder, wenn auch hustend, zur Schule. Seit ich nun andere Kinder mit Schulproblemen begleite, wird mir der Segen der benotungsfreien Rückmeldung noch einmal mehr deutlich und ich genieße es, diese Ablenkung vom eigentlichen Sinn des Erlernens der Kulturtechniken nicht auch bei ihm zu haben, und den Umgang damit am Ende des Tages als Hauptthema serviert zu bekommen. Ja, die Kinder verletzen sich an schlechten Noten, vielleicht schlimmer als an Schlägen auf den Hosenboden – da kann man sich wenigstens als tapferer Held feiern lassen. „Es macht gar keinen Spaß zu lernen, wenn man immer nur schlechte Noten bekommt“, gestand mir ein 9jähriges Mädchen kürzlich.
Ich arbeite mit den Kindern daran, dass sie trotzdem wieder an die Sache herangehen, erschließe mit ihnen den Spaß, den man daran haben kann, zu rechnen oder Botschaften schriftlich zu ver- und wieder entschlüsseln. Die Eltern bestärke ich darin, Eltern zu sein, keine Nachhilfepauker, und ihr normales Familienleben nicht für Hausaufgaben- und Übungsorgien zu opfern. Ich rede zudem mit ihren Lehrer*innen, möchte sie ermutigen, menschlich auf die Not der Kinder zu schauen. Sie sagen, sie müssen das alles schließlich in der Grundschule lernen, und ich frage, ob denn die Kinder, die sie mit schlechten Zeugnissen dann weiterziehen lassen, gelernt haben, was sie sollen. Das einzige, was geschehen ist, ist die Abarbeitung des Planes seitens der Pädagog*innen. Sie haben ihre Pflicht erfüllt. Die Kinder, die nicht das Glück haben, rein zufällig mit dem Tempo und der Darreichungsform der Unterrichtsinhalte gut klarzukommen, könnten sich diagnostizieren lassen, manche fahren weite Wege übers Land, um in eine LRS-Klasse zu gehen, stehen morgens dafür eine Stunde oder mehr früher auf, ihre Eltern mit ihnen, und kommen müde wieder heim, womöglich immernoch mit demotivierenden Erlebnissen. Abgesehen davon, als diagnostiziertes Wesen aus dem sonst Üblichen hervorzustechen, zementiert sich die Diagnose nachträglich noch, wenn die Resignation einsetzt.
Ja, hier in der Gegend gibt es einen Aufschrei, wenn ich das Thema Benotung anspreche und in Frage zu stellen wage. Die Eltern fürchten, ein wichtiges Instrument zur Erziehung ihrer Kinder zu verlieren. Für viele ist die Note die einzige Orientierung. Sie wissen dann sofort, ob ihr Kind „gut“ ist. Und wenn nicht, dann geht die Notfall-Maschinerie los: das Kind wird zu mehr Üben gezwungen, den Lehrpersonen in der Schule werden die Türen eingerannt. Schuld wird verteilt und zurückgewiesen. Der zweite Bildungsweg wird beschritten, monatlich viel Geld für Nachhilfe ausgegeben, da könnte man gleich in eine private Schule gehen, in der ein Kind in seinem Tempo lernen kann, individueller betreut wird und dann auch noch Freizeit behält, die für seine geistige und seelische Erholung unerlässlich ist.
Lehrer*innen beklagen sich, dass sie in der Schule die Erziehungsmängel der Elternhäuser ausbaden, ich selbst habe mich lange dagegen aufgelehnt, die Schädigungen meines Kindes durch die Schule ausgleichen zu müssen.
Und sehe ich es falsch? Steuerzahlende zahlen doppelt für ein schlechtes Schulwesen: entweder in Nachhilfe oder in private Schule fließt ihr Geld, beides macht die staatlichen Schulen nicht besser, die wiederum aus den Steuern derselben Leistungstragenden bemittelt werden. Und dann noch die Spätrechnung, wenn die Kinder krank werden, psychische Probleme bewältigen müssen oder, bei erfolgreicher Verdrängung, körperliche Leiden erleben müssen, die von all den Leichen im Keller hervorgerufen werden: „Das Gehirn macht aus Psychologie Biologie“, sagt Joachim Bauer in einem seiner Internet-Vorträge, der Körper ist das Gedächtnis unseres täglichen Empfindens, bis in die Gene hinein. Wann beginnt das Großreinemachen? Es ist Frühling, eine gute Zeit für den gründlichen Winterschlussputz! Für das Ausmisten all der Glaubenssätze und Ideologien, die uns von Mitmenschlichkeit im Umgang miteinander und mit uns selbst abhalten. Ich selbst bin intensiv dabei, und – es tut einfach gut!

Woche XXXIII | Freitag, 15.04.2016

Es blieb nicht bei einem kranken Kind. Ich habe seit Mittwoch auch mein Grundschulkind zu Hause, und es gibt mir die Möglichkeit auch mal zu erleben, dass einer unbedingt in seine Schule möchte, aber wegen Krankheit nicht kann… Und ich kann hier nun ganz „entspannt“ davon ausgehen, dass es sich um eine reine biologische Privatangelegenheit handelt, die ihre Türöffner nicht in erster Linie einem maßlosen „Rest der Welt“ verdankt. Die Faktoren befinden sich also in meinem direkten Zugriff, was auch bedeutet, dass ich unmittelbar was machen kann. (Ich schätze, ich kann auch sonst immer was machen, aber es gleicht mehr einem Tappen im Nebel, während ich jetzt gerade klare Sichtverhältnisse habe.)
Auch mein großes Kind in der Ferne hatte dieser Tage mit einer Infektion zu tun, nun ist es seit 8 Wochen im Land seiner Träume, die größte Aufregung hat sich sicherlich gelegt, auch mithilfe eines geregelten Tagesablaufs. Was nicht bedeutet, es würde langweilig, denn die Sprache gilt es intensiv zu lernen, wenn der Unterricht in der Schule ihm etwas mehr bescheren soll als die Fragezeichen des Nichtverstehens.
Ich hatte also krankenpflegerische Aufgaben, dachte wieder einmal über die damit verbundene Verhinderung meiner anschafferischen freiberuflichen Tätigkeit nach und den damit einhergehenden Verlust von Einkünften. Und selbst wenn ich voll weiterarbeitete und mir lieber eine „Krankenschwester“ aus der Nachbarschaft holte, hätte ich Ausgaben, die sonst nicht anfielen, und damit auch unserem Haushalt abgehen. (Für manche Genesungsvorgänge braucht es aber eine Mutter und keine Apotheke.) Ich müsste eigentlich immer eine Bereitschaftsperson vorhalten, wenn ich gut abgepuffert sein und zuverlässig für meine Erwerbstätigkeit bereitstehen möchte. Diese Bereitschaftsperson arbeitet dann für mich, um ihren Unterhalt zu erwerben.
Ich arbeite für das Fortbestehen menschlichen Lebens, wenn ich Kinder großziehe. Für meinen Unterhalt sorgt mein Mann mit seiner Arbeit. Dafür bekomme ich ihn nur kurz am Tag zu Gesicht und das, wenn er abgespannt ist. Er ist auf sich allein gestellt mit seiner Aufgabe, denn Chefs beiderlei Geschlechts und Kolleg*innen sehen sich nicht zwangsläufig als Gemeinschaft an, in der er es darum geht, einander bestmöglich zu unterstützen( – vielleicht noch bei bei einer Gemeinschaftsaufgabe, die dem Leben aller dient). Verliert er seine Arbeit, muss er sich sehr zettellastig beim Amt rechtfertigen, um für seinen Lebensunterhalt und den seiner Kinder zu sorgen. Nun gut, dann könnte ich vielleicht voll loslegen und für uns anschaffen gehen. In freier Wildbahn könnten mich nur konkrete andere Lebewesen, Wetter und Landschaft behindern oder fördern, in unserer Menschlichen Gesellschaft bekomme ich es außerdem mit Regeln und Gesetzen zu tun, die ich verinnerlicht habe. Ich bin, abgesehen von etwas Garten, für den ich zu wenig Zeit finde, weitgehend abgeschnitten von direkter Selbstversorgung (Ackerbau, Jagd, Sammeln), bin auf Kooperation angewiesen, weil ich all die nötigen Handwerke gar nicht beherrsche. Wenn mich unser Gesellschaftswesen so abhängig macht, dann ist es ein Leichtes, mich zu erpressen. Aber einer Menschlichen Gesellschaft ist es möglich, fürsorglich zu ihren Mitgliedern zu sein, es ist sogar nötig. Und wie ich finde, kann es sogar ohne Bedenken bedingungslose Fürsorge sein. Muss. Man erinnere sich an die Studie mit den Kleinstkindern, die zutage förderte, welcher Natur wir sind, wenn wir zur Welt kommen: unterstützend! Kooperativ! Gegenseitig. 100%.
Ich glaube, meinem Mann täte es auch gut, Unterstützung zu spüren bei der Ernährung seines Nachwuchses. Sicher würde er mit Freuden mehr Zeit mit diesen kleinen Menschlein verbringen und dabei auch selbst ausgeschlafen sein. Und auch mehr ausgeschlafene Zeit haben für Reparaturen in der Wohnhöhle, Arbeiten in Hof und Garten. (Ich will ja gar nicht einmal von kulturellen Genüssen jenseits von Radio und Fernsehen reden.)
Wir sind kaum in den Urlaub gefahren, wir wohnen wo andere Urlaub machen, und solange unsere ländliche Ruhe nicht von Zivilisationsgeräuschen gestört wird, geht diese Rechnung auch auf. Aber auch die Kurzausflüge zu den weit verstreut wohnenden Verwandten und Freunden, an die Ostsee oder in die Hauptstadt bedürfen einer finanziellen Ermöglichung…
Wenn gut für die Erwachsenen gesorgt ist, dann haben auch die Kinder ein besseres Leben, werden weniger begluckt, weil größeres Vertrauen herrscht – in die Nachbarschaft, die Gesellschaft, die dann sogar Gemeinschaft sein könnte. Die Erwachsenen brauchen Kooperation, gegenseitige Unterstützung. Unsere Gesellschaft muss darüber klar werden. Das andauernde Gefühl, irgendwie über’n Tisch gezogen zu werden, erpresst und ausgebeutet, führt für mich zu einem Denken a la „Wer’s glaubt, wird selig“ wenn mir jemand weismachen will, ich müsste mich nur noch ein bisschen mehr anstrengen. Auch dazu gibt es eine sehr illustrierende Studie, die inzwischen für eine Süßigkeiten-Werbung missbraucht wird: Wenn du den Marshmallow jetzt nicht isst, dann bekommst du nachher zwei davon. Das funktioniert meines Erachtens nur in einer unterstützerischen Gemeinschaft, nicht in einer ausbeuterischen Gesellschaft. Zumal wenn es keine Zwangskirche mehr gibt, die die Verarschten aufs Paradies vertröstet. Nur diejenigen, die sich abschotten von der ganzen Versuchung, mögen den Segen der Selbstbeherrschung zu erfahren bekommen, aber sie müssen wohl auf der Hut sein und das vom Munde Abgesparte solange vor der Meute verbergen, bis der Bonus kommt. Und dann schnell futtern. Oder wieder auf den nächsten Bonus warten? Und dann geht es ihnen wie dem Mann, der seine gesparten Goldtaler vergrub und aus Angst vor Entdeckung nur seltenst nachsah, ob sie noch da wären. Und als er eines Tages beweisen wollte, dass er als reicher Mann sterbe, waren sie verschwunden. (Immerhin bewies er, dass man würdevoll als armer Arbeiter leben konnte – wenn man nur einen geheimen Schatz sein eigen nannte.)(Was ist mein geheimer Schatz?)
Die derzeitigen Nutznießer der Unbeherrschtheit haben’s aber vielleicht auch nicht viel besser: Müssen sie doch in Gated Communities all die abgeschöpfte Sahne verbergen und vor dem Neid der Besitzlosen schützen…
Wo steht hier die Schule? Unterstützend? Und damit ein sicherer Ort für Kinder? Sie ist vielleicht nicht abschöpfend, aber wenn sie Gehorsam fordert und Disziplin erpressen will, bahnt sie denen den Weg zum Erfolg, die es im echten Leben sind und unter dem Deckmantel einer Wachstumswirtschaft Eltern und Kinder ausquetschen, was das Zeug hält.

Woche XXVIII | Montag, 07.03.2016

Da ich krank war, den Blick von gestern also heute. Ja, nun bin ich dran mit Ausfallen. Ich meine, nicht dass mir das zwischendurch nicht auch immer mal passiert, dass ich statt eines Vorhabens doch zur Ruhe gehe – der Plan ist das Eine, das Leben aber hat viel mehr Mitwirkende, als wir jemals einplanen könnten…
Doch dieses Mal gab es für mich keinen Spielraum, um meine Montagsvorhaben umzusetzen, eine Ruhephase einzuschieben und eben danach weiterzumachen, dehnte sich bis in den Dienstag Abend aus…
Meine beiden hier verbliebenen Kinder sind wie immer zur Schule gewesen. Die Große genießt immernoch die frühmorgendliche Bustour und besonders die Zeit, die sie vor dem Unterricht noch in der Schule hat. Es ist nicht meine Uhrzeit, ich bekomme es nur selten mit, dass sie aufsteht. Zum Glück kann ihr Papa das, so ist sie morgens nicht allein. Ich schätze, ich würde es über mich bringen, wenn er nicht da wäre, weil ich sie nicht allein lassen wöllte. Aber sie ist ja in guten Händen.
Mit dem Kleinen frühstücke ich schon eher, nur nicht gestern und heute. Ich habe sogar einen Kurs abgesagt, weil ich nicht auf dem Posten war, um ihn durchzuführen. Es ist ein Kurs, den ich voller Freude und Kreativität gestalten kann – ein Glücksfall, so zu arbeiten. Hat aber nicht gereicht, um mir den Genesungsweg abzukürzen oder zu raffen. Ich bin schonmal aus Protest gesund geworden, vor vielen Jahren. Ich hatte Angina und Mittelohrentzündung, lag allein auf meiner Studentenbude und sah irgendwie keinen Sinn in allem. Dann guckte ich auf N3 Regionalnachrichten, da wurde von irgendwelchen Jugend-Initiativen berichtet. Ich bekam so einen intensiven Anfall von „ich will dabeisein!“, dass ich innerhalb eines Tages wieder fit auf den Beinen war. Ohne Antibiotikum. Seit über 20 Jahren hatte ich keine derartigen Beschwerden mehr.
Diesmal habe ich heute vormittag endlich intensiv gefiebert, der Husten ist nun locker und meine Denkkraft ist heute nachmittag an der frischen Luft wieder erwacht. Mit ihr die Lust an der Weitergestaltung meiner Tage.
Zwischendurch ereilt mich die große Sinnfrage, so auch am Wochenende, als sich ein längeres Bemühen einfach nicht von Erfolg krönen lassen wollte. Die Einsicht traf mich nicht hart oder überraschend, dennoch hatte ich meine Schwierigkeiten, mich von der Idee zu verabschieden. Ich bin überzeugt, dass mein Husten die körperliche Reaktion auf dieses Ereignis war. Begünstigt durch eine schlaflose Nacht zum Montag, konnte das Geschehen seinen Verlauf nehmen. Ich habe mal einen Bericht über eine Studie gesehen, in der zwei Gruppen infiziert wurden, die eine durfte danach ungestört schlafen, die andere wurde ständig aufgeweckt. Die gut Ausgeschlafenen sind nicht erkrankt, die anderen ja. Nun weiß man nicht, wann man sich was einfängt, da ist es wohl angebracht, möglichst immer gut zu schlafen…
Ich hoffe, die Kids haben ausreichend Schlaf in dieser Woche, ich werde besser drauf achten, es bahnt sich sonst was an, will mir scheinen. Die Große hatte Kopfschmerzen heute, der Kleine rannte dauernd auf die Toilette, als wir zu Hause ankamen.
Mein Auslandskind scheint gut drauf zu sein. Ich würde auch gern mal ein Gastkind aufnehmen – wenn sich die Lage meiner eigenen stabilisiert hat und ich in Haus und Hof das viele Liegengebliebene besser im Griff habe. Jetzt bin ich erstmal froh, dass die Große einen anderen Lebensentwurf kennenlernen kann. Im fernen Osten.

Woche XXIV | Montag, 08.02.2016

Es entwickelt sich so etwas wie ein Familienleben und auch unser Schnupfentuchverbrauch ist rückläufig. Schon nach einer Woche!
Was ist anders?
Ich bin versucht zu behaupten, dass das etwas mit meinem eigenen Gesundheitszustand zu tun hat. Ich habe mich im Januar wieder ein weiteres Stück aus meiner eigenen Versklavung freigeschaufelt. Ich habe einen Glaubenssatz auf frischer Tat ertappt und dingfest gemacht: „Was glaubst du, wer du bist, dass du meinst hier einfach machen zu können, was dir einfällt?!“ Herausgelockt hat ihn ein nicht weniger vergifteter Pfeil: „Wie dick willst du eigentlich noch werden?“ Diese Frage hatte ich zunächst rein intellektuell aufgefasst und beantwortet. Das hätte nichts mit Wollen zu tun, das wäre eine Frage der inneren Heilung und der sich daraus ergebenden Ausgewogenheit, die sich dann auch körperlich manifestiere. Aber dann begann ein Wurm, sich durch meinen Geist zu bohren, ich wurde immer angepiekster und schließlich fuhr ich damit zu meiner Zauberin. Sie ist psychologische Beraterin, macht systemische Aufstellungen und obendrein Energie-Heilen. Da bekomme ich jedes Mal einen ganzen Film geliefert: den emotionalen Weg vom auslösenden Ereignis bis zur verfahrenen Kiste der Gegenwart (rückwärts), geistiges Verstehen und Einfühlung. Vor allem ist die energetische Integration am Ende aber das effektive Auflösen der einzelnen (gordischen) Knoten in meiner Wahrnehmung. Knoten, die das jeweilige Ereignis mit Zentren in meinem Wesen verbinden, die meine kindliche Ohnmacht aktivieren und mich in diesem Reaktionsmuster gefangen halten, so dass ich handlungsunfähig werde. Weichen stellen sich über Nacht neu. Ich reagiere dann auf gewohnte Ereignisse einfach nicht mehr mit dem gewohnten Einschnappen, es lässt mich kalt wie einen Zuschauer, der zwar mitfiebert, aber eben nicht direkt betroffen ist. Erlösung hat für mich aus dem Märchen in die Realität gefunden! Natürlich bleibt noch offen, welche verschlungenen Pfade diesen Wirkungen zugrunde liegen, aber ich merke, wie sich nach so einer Sitzung alles in meinem Leben neu anfühlt und fügt.
Wenn ich eine Quelle unseres familiären Wohlbefindens bin, dann auch auf der subtilen Ebene der inneren Lösung, Gelöstheit immer mehr. In immer friedvollerer Weise fasse ich Ereignisse und Gesagtes auf. Für mich fühlt sich das so an, als ob eine lange Flucht nun endlich zu Ende geht. Ein Gehetztsein.
Ja, Äsop hatte recht, wenn der die menschliche Zunge als das Übelste auf der Welt bezeichnete. Und man kann es als tägliche Übung angehen, alte Glaubenssätze, die der Erniedrigung, Entwürdigung dienten (mit oder ohne Absicht ist wohl egal) auszulöschen und durch die lebensförderlichen Entsprechungen zu auszutauschen! Das ist vielleicht wie Bergsteigen. Und ich habe mir den Luxus eines Lifts gegönnt mit meiner Zauberin zusammen. Nachdem ich ungezählte eigene Kraxelschritte aus meinem Abgrund heraus schon ganz allein gemacht habe und weiß, was da für Arbeit drin steckt, ein schöner Urlaub. Oder Rehabilitation? oder Anschlussheilbehandlung? Was auch immer.
Der Mensch wirkt zu __% (80?) durch seine Ausstrahlung und nur ganz wenig durch seine Worte, habe ich mal irgendwo gelesen. Das bedeutet, die Arbeit am eigenen Feuer und den dunklen Flecken darin macht sehr wohl Sinn. Ich freue mich die restlichen Ferientage, alles ist leichter geworden. Frohsinnig.

Woche XV | Freitag, 11.12.2015

Seit Dienstag war McFlitz zu Hause, mit Husten und Schnupfen, er ist heute wieder in der Schule, gestern machte Oishi-Kawaii eine Verschnaufpause (sie hatte sich bei dem Versuch, eine Präsentation zu erstellen am Abstürzen des Programmes erschöpft und außerdem am Gedanken an einige weitere Vorträge, die auch noch vorzubereiten waren) und heute ist Kkumhada mit Kopfschmerzen in der Waagerechten.
Ich selbst hatte am Montag eine Schwitzrunde auf dem Zettel, dann gab es am Mittwoch den Film „alphabet – Angst oder Liebe“ im Gymnasium, zu dem wir die Pädagog*innen einluden. Darauf folgte für mich eine schlaflose Nacht, ich war so aufgewühlt. Nicht vom Film, den hatte ich mir schon einige Tage zuvor nochmal angesehen, aber von den Gesprächen im Anschluss. Abwehr, Geringschätzung, Bewegtheit, Begeisterung – alles war dabei.
Gestern wurde ich gefragt, ob es nicht was für mich wäre, den Flüchtlingen Deutsch beizubringen. Mein Verstand sagt ohne zu zögern JA! aber es gibt emotional-seelisch eine für mich noch nicht zu fassende Hürde. Ein Konglomerat von Befürchtungen aller Art ist wie ein Schutzwall mit Abwehreinrichtungen um mich herum errichtet, aus dem ich mich nicht hervorwage. Es reicht von „Ich kann das nicht“ über die Angst vor den Männern mit einem fremden Frauen(rollen)bild bis hin zu spontaner Ermüdung beim bloßen Gedanken an eine systematische Verpflichtung.
Dem gegenüber habe ich wieder an meinem eigenen Angebot „gebastelt“, das seinerseits leider noch keine Abnehmer*innen finden konnte. Eine Zwickmühle. Ich mache etwas SchönesGutesWahres, für das ich allseits gelobt werde, aber das keiner nutzen will, jemand braucht etwas GutesWahresSchönes, das ich nicht kann. Emotional. Welche alte Geschichte mag da wohl wieder dahinterstecken? Denn ich bin ja nicht so verbaut auf die Welt gekommen. Und irgendwann habe ich zur Rettung meines Lebens mal diesen Schaltkreis eingerichtet, der jetzt so hinderlich wird. Also: die nächste Aufklärungs- und Heilungsmission in Sicht.
Ich bleibe dabei, ich möchte, was ich tue, mit Liebe tun. Mich nicht dazu überwinden müssen. Meine Emotionen, die mich vor irgendetwas warnen und schützen wollen.
Ich habe sie für mich sortiert, die 7 Grundemos:
neutral: Überraschung
annehmend: Freude, Trauer, Angst
abwehrend: Verachtung, Ekel, Wut/Ärger
Das, was mir Angst macht, müsste nun an eine der abwehrenden Instanzen weiter geleitet werden, dazu müsste Angst mal unter dem Schaltpult hervorkommen und die anderen alarmieren, damit sie sich der Sache annehmen können. Leider waren die seinerzeit in der „Schule der Kindheit“ nicht gern gesehen, hatten gewissermaßen Hausverbot und haben also einigen Lernstoff nachzuholen… Mein emotionales Immunsystem reift langsam nach.
Bei meinen Kindern kann ich mithilfe dieser Vorstellungen vieles gut nachvollziehen, bei den Kindern anderer Leute gelingt mir das noch weit besser, bzw. leichter. Vielleicht weil ich da aus größerem Abstand heraus sehe und weniger von den Details aufgehalten werde.
Meine Lungenentzündung als Kind steht ganz sicher auch mit seelischem Erleben im Zusammenhang. Und meine Anginen, mein Dauerschnupfen. Wenn ich mir vor Augen halte, dass jegliche Empfindung und Wahrnehmung biochemisch umgesetzt wird und von bestimmten Zellen und Organen ausgetragen wird, dann gibt es sicherlich auch einen thematischen Zusammenhang zwischen Körperteilen und seelischen Themen. Mir gefällt die Analogie schon lange (Von etwas die Nase voll haben, z.B.), aber jetzt ist es sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Zusammenhang für alle sichtbar wird. Und damit glaubhaft oder annehmbar. Und endlich nicht mehr als Einbildung abgetan wird. Mir macht es nicht viel aus, wenn ich als Spinnerin angesehen werde, aber in manchen Kontexten kann mir das richtig gefährlich werden. Wenn z.B. jemandem das als Begründung für seine Sorge darum dient, ob ich denn meine Kinder vielleicht in Gefahr bringe… Ja, hier bin ich verwundbar, erpressbar. Hier mache ich schnell den Kompromiss und verstecke mich lieber einmal mehr als einmal zu wenig.
Dass die Kinder aber einer profitorientierten Ökonomie und kriegsgeilen Wirtschaft geopfert werden, indem ihre Eltern systematisch entwürdigt werden, weil sie als kooperative Wesen nur die Wahl haben, sich diesem kriminellen System anzupassen. Das ist schizophren, falls ich das Wort richtig auffasse. Zum Verrücktwerden.
… oder es mit Zivilcourage umzukrempeln (und damit für einen guten Zweck Kriminalisierung zu riskieren) – wenn ich mir das überlege, dann ist es doch eigentlich eine leichte Entscheidung … Aber – ich will mit meinen Kindern leben. Also weiterhin auf der Hut bleiben. Gleichgesinnte finden. Schlafende wachküssen. Rückbesinnung anregen.

Woche XI | Montag, 09.11.2015

Wieder ein Beitrag in rückblickender Perspektive, gestern war oben genannter Montag, ich war am Vorabend sehr zeitig im Bett und konnte also nicht vorschreiben, habe den Montag vom Morgen an in ständiger Aktivität verbracht mit einer Stunde Verschnaufen zwischen 16 und 15 Uhr, in der ich sofort einschlief, und Nachtruhe, die ich ab 19:30 suchte. Alle meine Kinder waren nach mir im Bett, dank Papa’s Einsatz wohl auch nicht allzu spät.
McFlitz hatte am Sonntag Fieber, so gab ich ihm den Montag zum Kräftesammeln. Er nutzte ihn ausgiebig zum Lego-Bauen, soviel ich weiß, vielleicht hat er auch am Tablet „Blocky Cars online“ gespielt oder Minecraft-Filmchen geguckt. Ich war unterwegs zu einer weiteren Heilungssitzung, in der ich unverdaute alte Geschichten herauskrame und ihrer Lösung zuführe. Ich würde sagen, ich stecke Schaltkreise neu, bzw. entferne „Parallelschaltungen“, die seinerzeit meiner Rettung gedient haben mögen, mir jetzt aber das Leben schwer machen. Vielleicht ist es auch treffender zu sagen, dass ich aus ungünstigen Reihenschaltungen Parallelschaltungen mache, bei denen ich einen Schalter einbaue bei derjenigen Strecke, die über das „rote Tuch“ führt, so dass ich sie zu Anschauungszwecken wie im Museum zur Verfügung behalte, in Erinnerung. Ich kann solche Kreise bei anderen dann gut verstehen und mit diesem Verständnis andere Entscheidungen für meinen Umgang damit treffen.
Kkumhada und Oishi-Kawaii hatten wieder Tests, bzw. Klausuren vor sich, denen sie sich unterziehen mussten, nach wie vor empfinde ich das als ignorant gegenüber einem Menschen, wenn solche Termine über ihn verhängt werden. Auch wenn sie vorher rechtzeitig angekündigt werden, haben die Kinder doch keine Entscheidung zu treffen außer dafür zu lernen oder nicht. Und ich finde auch, dass es ein Unterschied ist, ob Menschen diese „höhere Gewalt“ ausüben oder „die Natur“ uns vor ihre „Termine“ stellt. Menschen, die sich gegen Einfühlung und Verständnis stellen, rufen in mir ein Gefühl der Ohnmacht wach, Verzweiflung macht sich breit, bis ich schließlich resigniere. Alles Bitten oder Aufbegehren hat bei ihnen nichts gefruchtet, sie wollen ihren Plan durchziehen, der nicht beinhaltet, dass ich mit meinem Stand der Dinge berücksichtigt werde oder einen wirklich guten Stand erreichen können soll.
Also wieder einmal kann ich nicht vorbehaltlos sagen, nimm es hin, es ist in Ordnung. Ich erlaube den Unmut und mache es so auch den Kindern schwer, einfach so in die Schule zu gehen und dort mit ihrem kindlich-offenen Wesen vertrauensvoll alles anzunehmen. Vielmehr überlasse ich sie damit einer schwer greifbaren Verletzungsgefahr. Habe es seit 10 Jahren. Unter dem Deckmantel ihrer Vorbereitung aufs Leben, was ich unreflektiert auslege als „zum Besten der Kinder“, werden sie einer Prozedur unterzogen, die unter Ausschluss der elterlichen Öffentlichkeit und im Alleingang der Pädagoginnen vonstatten geht. Diese Erwachsenen, Einzelkämpfer*innen in einer Horde Minderjähriger, haben niemanden auf Augenhöhe, der ihnen den Spiegel für ihre Handlungen vorhält oder einen zweiten Blickwinkel auf die durch sie beeinflussten Gruppensituation oder einzelne Kinder eröffnet, der Anhaltspunkte liefern könnte über Verstehen und Missverstehen, Zusammenhänge und Hintergründe. Natürlich kann auch ein einzelner Erwachsener für eine gesunde Lernatmosphäre sorgen und seine Antennen auf die Rückmeldungen der ihm anvertrauten Kinder richten. Er kann sie auch ermutigen, mit ihren Sorgen zu kommen, und ein Klima des achtsamen Miteinanders fördern.
Nun gebe ich der Schule die Schuld für das Schlechtergehen meiner Kinder, oder wenigstens sehe ich sie als Auslöserin. Natürlich müssen aus dem Elternhaus Strategien zur Bewältigung „geliefert“ werden, ich habe bisher meine Ratlosigkeit diesbezüglich geliefert. Denn wir leben zu Hause freiheitliche Werte und bringen einander Rücksicht und Achtung entgegen, respektieren die Freiheit des Andersdenkenden und seine freie Wahl. Aber ein „Immunsystem“ gegen diktatorische Übergriffe zu entwickeln, bleibt noch die Aufgabe. Wenn es freiheitlichen Werten entsprechen soll, muss Verständnis an die Stelle des Befehls treten, da bleibt uns wohl nur, die Verletzungen offenzulegen, die wir erleiden an den ignoranten Methoden. Sie müssen den Aktiven in der Schule gezeigt werden, nicht nur den Ärzten und Psychologen.
Aber nicht jeder erleidet Verletzungen; obwohl ohne Panzerung oder dickes Fell mitten im Getümmel, kommen manche heil wieder heraus. So möchte ich auch „tanzen“ können! Das möchte ich meinen Kindern ermöglichen! Mal schauen, was es dazu braucht… Ich zeige zwar auch meine Wunden. Aber, bevor ich tatenlos darauf warte, dass „die Anderen“ aufhören, ignorant und arrogant über sich und ihre Mitmenschen hinwegzugehen, möchte ich lieber auch tanzen lernen.

Woche VIII | Freitag, 23.10.2015

Ja, schon zwei Tage her… Ich bin am Freitag mit einem schmerzenden linken Unterschenkel aus der Woche gehumpelt, habe mich nur noch lang ausstrecken können und mir Gedanken gemacht, ob es „nur“ ein Krampf ist oder gar ein Blutgerinnsel… Mit Arnika und Biochemie Nr.7, Mineralwasser, achtsamem Essen habe ich die leergelaufenen Tanks der Spurenelemente etc. wieder aufgefüllt, ich konnte gestern schon – schön behutsam aber lebensfroh – draußen arbeiten, Walnüsse sammeln, Laub harken, …
Meine Auslaugung habe ich mir mit einem Arbeitsflow verschafft, bei dem ich wie im Rausch ein Anliegen nach dem anderen auf den Weg bringen konnte. Ein Antrag an die Schulkonferenz wurde formuliert mit anderen Eltern gemeinsam, ein Vorschlag für ein kompetenzorientiertes Zeugnis an meiner vielleicht zukünftigen Arbeitsstelle begonnen zu erarbeiten, Hospitation, Eigenreflektion, Maria Montessori’s „Kinder sind anders“ gelesen, Joachim Bauers „Das Körpergedächtnis“ in Arbeit, eine Fortbildung zu „Direkter Instruktion“ mit den Lehrer*innen der Schule meiner Mädels erlebt. (Wenn die Pädagog*innen den Part mit angeleitetem Üben und anschließendem Feedback über den erreichten Verständnisstand nicht weglassen und davon abhängig machen, wie es weitergehen soll, kann eigentlich gar nichts schief gehen, oder?) Eine eMail-Diskussion mit Zündstoff verdaut. Und schließlich noch ein psychotherapeutisch-systemisch-energetisches Heilungscoaching durchgearbeitet. Derweil die Kinder natürlich auch ihre gewohnte Unterstützung von mir bekamen. (Hier sei angemerkt, dass ein Großteil vom Papa übernommen worden ist, seit ich erschöpft zusammenbrach. Ich leiste Fahrdienst, Wäsche, Putzen, und Heilungsarbeit.) Das alles zwar in einem glücklichen Schwung gewuppt, aber nur mit mangelhafter Wiederauffüllung der dafür verbrauchten Ressourcen.
Jetzt haben wir eine Woche Ferien vor uns, in vergangenen Jahren habe ich sie gern für eine Tingeltour genutzt, die beiden letzten aber standen schon tief im Zeichen meiner Kapitulation vor dem Leben angesichts der Entfremdung und Beschädigung meiner Kinder.
Ich habe seit Januar an meiner eigenen Heilung gearbeitet, die „Leichen aus dem Keller“ befördert. Mit anderen Worten, die unverheilten Verletzungen aus meinem bisherigen Leben eine nach der anderen neu besehen und gepflegt. Die „Leichen“ als „Scheintote“ erkannt. Das, was gemeinhin der „innere Schweinehund“ genannt wird, als den Fürsprecher meiner Bedürfnisse umgedeutet und mich selbst mit einer bisher unüblichen Achtsamkeit gewürdigt. Die Gefahr, egoistisch zu sein, schien mir immer sehr bedrohlich und ich wusste nie, ob sie mich unerwartet und aus dem Blauen heraus erwischen könnte. Klar war nur, dass das ein No-go für mich ist.
Dann habe ich irgendwann ganz schüchtern begonnen mich zu fragen, wer denn für meine Kinder sorgen würde, wenn ich aufgebraucht bin. Langsam gelernt, mir zuzugestehen, mich erholen zu dürfen, gut zu essen und mich auch zu amüsieren. Jetzt möchte ich meine ganze Arbeit unter den Anspruch stellen, dabei Freude zu empfinden und gesund zu bleiben. Auch die berufliche, wenn es denn nun bald mal wieder damit losgehen würde! Denn nach wie vor kann man von den gemeinnützigen Tätigkeiten, mit denen man die Lebenstauglichkeit wiederherstellt, nicht leben. Absurd, was?
Meine eigene Heilung ist ein großartiger Lernprozess geworden. Ich habe mich nicht „reparieren“ lassen oder mit Medikamenten einstellen. Das ist mir immer sehr suspekt vorgekommen. Auch meine Allergie gegen Leute, die alles wissen und recht haben und mich belehren, war mir hinderlich dabei, mich auf den konventionellen, krankenkassengestützten Weg zu begeben. Ich habe ganz rebellisch dem lebendigen Funken in mir vertraut, dass dem Leben auch die Kraft der Heilung innewohnt. Jahrelang war ich auf dem Alleinkämpfertrip, auch mangels passender Mitstreiter*innen oder gegenseitiger Unterstützer*innen. Bis ich mich schließlich von dem Gedanken verabschieden lernte, dass alles nur mit Geld geht, und begann, mir Tauschpartner zu finden. Auch mein Coach konnte und kann sich ein Stück weit auf Tauschgeschäfte einlassen, so dass sich plötzlich der Weg auftat, mir auch Hilfe holen zu können, wie ich sie brauche. Unbevormundet. Zunehmend aus eigener Kraft. Mein linkes Bein tut mir wieder seinen Dienst, und nun trägt es mich gleich hinaus an die frische Luft, in die Oktobersonne, die gerade nicht von Wolken verdeckt und gedämpft in ihrer ganzen goldenen Pracht auf die vielfarbigen Herbstblätter scheint.