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Wöchentliches Tagebuch für das Schuljahr 2015-16

Marnit Roswein (oder Marsa Weinschke, Rosa Martha Nitzmar, …), Mutter dreier Schulkinder, zwei davon mit staatlicher Schullaufbahn, inzwischen in den Klassen 9 und 11 eines nicht allzu großen Gymnasiums in einer nicht allzu großen Stadt in Norddeutschland, das dritte in der dritten Klasse einer Schule in freier Trägerschaft. Mit der Erfahrung freien Lernens in jahrgangsübergreifender Gruppe, das inzwischen so stark reglementiert wurde, dass sich der lange Weg zu dieser Schule nicht mehr lohnte, da solch gelenktes Lernen näher am Wohnort auch möglich ist. Nun also immerhin sicher vor Noten und Bloßstellung, bedauerlicherweise recht gleichschrittig und damit immer im Vergleich und in Gefahr, sich als unzureichend oder gar „schlecht“ zu erleben oder zu einem Höhenflug abzuheben und unsanft wieder zu landen, aber mit vielen Kindern zum Spielen und einer fürs Gespräch sehr offenen Lehrerin.

Selbst Diplompädagogin, aber nicht in der Schule beruflich tätig, ist Lernforschung, Gehirnforschung und Selbsterforschung ein Steckenpferd für die Autorin. Als frei Lernende verfügt sie über vielerlei Einsichten und Erfahrungen, weniger über Zeugnisse. Was den Weg ins Berufsleben vielleicht nicht einfacher macht, aber selbst mit den vorhandenen guten Zeugnissen hat es ja auch nicht recht geklappt…

Weil die größeren der drei Kinder in der Schule so nach und nach ihre ureigene Lebensfreudigkeit geopfert hatten, was sich u.a. in Kopfschmerzen oder Nichtansprechbarkeit äußerte, widmete sich die Autorin selbst wieder der Pädagogik und beschäftigte sich mit den Bedürfnissen rund ums Lernen. Viele Zeilen schrieb sie auf Zettel oder in den PC, lange Zeit sah sie die Probleme als persönliche Aufgabe an. Inzwischen findet sie auch den Weg an die Öffentlichkeit, zunächst im Freundeskreis, dann als Elternvertreterin. Es dauert eine Weile, bis sie sich traut, von der freiheitlich möglichen Meinungsäußerung Gebrauch zu machen, es kribbelt nach wie vor, wenn sie ihre eigenen Gedanken wirklich öffentlich macht und ihnen damit eine Wichtigkeit verleiht, die gleichberechtigt zu den Ansichten anderer Menschen werden soll.

Inzwischen mit dem Blick auf das Großeganze und im Bewusstsein, dass alles miteinander verbunden ist, verbindet sie sich nun ihre Gedanken teilend mit „dem Rest der Welt“ und lädt ein zum gemeinsamen Nachdenken, Einfühlen und Verstehenlernen.

Was die Familie zu verdauen bekommt – davon wird dieses Wochenbuch handeln. Voraussichtlich. Aber wer weiß schon, wie alles kommen mag? Wo wir doch wissen, dass Prophezeiung und Warnung vielen Ereignissen den Weg erst bahnen, die sonst möglicherweise undenkbar geblieben wären.

Am letzten des Augustes 2015 zum Geleit.

05.10.2015: Ich habe 10 Follower*innen, danke für Eure „verbindliche Neugier“! Und danke auch für Gespräch werdende Kommentare und Gefälltmir-Sternchen!

6 Gedanken zu “Über diese Website

    1. Das Tolle an der Vielfalt von Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten und von sich zu berichten, ist, dass man/ich auch auf Gleichempfindende treffen kann und mir nicht mehr un-normal vorkommen muss. Bei allen Reizen, den das Besonderssein sonst so mit sich bringen kann, ist das eben auch einer… Aber in diesem Thema möchte ich wirklich endlich mal das Bad in einer Menge von Gleichdenkenden nehmen!

      Gefällt 1 Person

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